Wikiglesias

Als ich einem Freund freudig erzählte, dass ich grad mein erstes Bookmarklet gebastelt habe, gab es als Reaktion: “2003 hat angerufen, die wollen ihr Bookmarklet zurück.”. Mir ist das ja egal, denn ich habe aus rein praktischen Gründen gehandelt.

Das Problem

Was mich bisher immer genervt hat: Mit einer Auflösung von 1920×1200 auf eine Artikelseite von Wikipedia zu gehen, ist eine Zumutung für die Lesbarkeit. Der Text läuft über die ganze Breite (siehe unten). Also suchte ich nach einer Lösung.

Die Lösung

Das Bookmarklet habe ich innerhalb von fünf Minuten programmiert, das ist kein Hexenwerk, wie man so sagt. Auf Knopfdruck reduziert sich die Breite des Inhalts auf 800px und ist viel besser lesbar (siehe unten). Für mich gleichzustellen wie die Erfindung der elektrischen Zahnbürste.

Wie funktioniert das?

Einfach folgendes Bookmarklet in die Lesezeichenleiste ziehen und auf einer Wikipedia-Seite draufklicken:

Das gute Ding ist natürlich beta, hilft aber ungemein, die kein Bock haben, zehn Minuten an einer Zeile zu lesen. Verbesserungsvorschläge werden gerne angenommen.

3 Kommentare

  1. 1

    lars

    Stimmt, das ist irgendwie naheliegend, aber man muss einfach mal darauf kommen!

    Hier das Teil kurz alternativ als Greasemonkey-Script. Spart einem den wiederholten Klick auf’s Bookmarklet.
    Ach ja, habe lieber max-width gesetzt – gleichzeitig als ja erwünschter Verbesserungsvorschlag. Sonst plagt man sich bei Fensterverkleinerung mit einem weiteren Scrollbalken herum.

    Danke für die Anregung!

    http://view-source.de/ext/wikipedia-width-limiter.user.js

    20. Juli 2010 um 18:13

  2. 2

    Martin

    Na, als GM-Skript ist das natürlich noch komfortabler, das stimmt. Da hätte man natürlich auch drauf kommen können.

    Danke dafür. Habe es natürlich installiert, auch wenn ich mein oldschooliges Bookmarklet allein des Namens wegen behalten will.

    20. Juli 2010 um 18:31

  3. 3

    lars

    Ach, Bookmarklets sind prima! Nutze sie auch noch regelmäßig, nur nicht mit so wundervollen Namen.

    Manchmal erinnere ich mich an Internet-Explorer-Nutzer, nenne die Scripte dann ganz heimlich „Favlets“ und kichere leise in mich hinein.

    20. Juli 2010 um 19:35

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